it-support Hamburg

On 30. Juni 2009, in Netz, by erselber
Felix - wir brauchen dich

Frank Gude arbeitet in Hamburg als it-support. Da sucht er Aufträge… also stellt hier nen Kontakt mit ihm her, oder durchsucht seine Seite nach News und Erfahrungsberichten die euch von seinem Wert überzeugen.

Nach meinen Erfahrungen mit ihm ist er einer der besten Office ITler, die ich kenne. Drucker geht nicht? Outlook Postfach quillt über? Netzwerk langsam? Kein Problem – Franky richtet das locker. Aber auch schwierige Probleme, wie zerstörte Bootsektoren und beschädigte Dateisysteme sind lösbar, VPN wird sauber und sicher konfiguriert und auch die Einrichtung von Enterprise Servern, VMware und anderen Umgebungen wird erledigt. Das angenehmste an ihm ist halt, dass er einen nicht hängen lässt wenn ein solches Problem auftritt und zu erstaunlichen Zeiten erreichbar ist.

Tagged with:  

Frontenddevelopment Team

On 30. Juni 2009, in Armenien, by erselber
Vahe, erselber und Inna

Vahe, erselber und Inna

Gestern habe ich endlich mal drangedacht Bilder von den Kollegen zu machen, die mir hier eine so gute Zeit verschafft haben. Macht echt unglaublich Spaß die beiden in nem Team zu haben, Inna als gute und kreative Designerin, Vahe für CSS und Javascript Geschichten und meine Wenigkeit dann für Funktionalität und Implementation. Ist … erstaunlich wie produktiv und spaßg arbeiten sein kann.

Langsam freu ich mich aber auch auf die Heimreise.

Tagged with:  

Russenbillard und Spaziergänge

On 29. Juni 2009, in Armenien, by erselber
ein recht guter Straßenmusiker auf der Northern Avenue (einer unfertigen Fußgängerzone hier)

ein recht guter Straßenmusiker auf der Northern Avenue (einer unfertigen Fußgängerzone hier)

Mein Wochenende … das vorletzte hier… war eher nervig. Grund ist vor allem, dass ich mal wieder mein Gehalt nicht bekommen hab und daher das WE mit 3000amd (=6 Euro) überstehen musste. Ziemlich unangenehm im Supermarkt nachrechnen zu müssen, ob ich mir eine weitere Flasche Fruchtsaft leisten kann.

Netterweise bin ich doch zu ein paar Sachen gekommen, die eh noch auf meiner Liste standen. Samstag abend hab ich in besagtem Supermarkt Garik getroffen, der mich auf eine Runde Russenbillard eingeladen hat. Sehr cooles Spiel, die Kugeln sind um einiges größer als bei Pool oder Snooker und die Taschen etwas kleiner. Man muss also sehr präzise spielen, spitze Winkel sind fast unmöglich zu treffen und es gibt praktisch keine Glückstreffer (worunter grade mein Spiel sehr leidet). Die Regeln nach denen wir spielten waren so … die einfachsten denkbaren. Man kann jede Kugel mit jeder Kugel spielen, jede Kugel zählt einen Punkt, wer zuerst 8 Kugeln versenkt gewinnt. Aber trotzdem haben die einzelnen Partien länger gedauert als die meisten Poolpartien die ich so gespielt habe.

Continue reading »

Tagged with:  

doch noch die Oper von innen gesehen…

On 26. Juni 2009, in Armenien, by erselber
die Jungs auf der Bühne

die Jungs auf der Bühne

Das Plakat des Konzerts

Das Plakat des Konzerts

Wenn auch anders als gedacht. Zur Zeit sind hier “Deutschland Wochen”. Also ne Menge Veranstaltung die hier von der Botschaft organisiert werden. Bin mehr zufällig drauf gestoßen worden dass Comedian Harmonists aus Berlin ein Konzert geben, hingegangen und hab festgestellt, dass der Eintritt frei ist. Coole Sache und ne schöne Idee. Der Tenor Holger Off hat einen Teil seiner Ansagen auf Armenisch gemacht und schon allein damit das Herz des Publikums gewonnen. In den verteilten Programmheften waren die Texte der Lieder und auch die erzählte Geschichte des ursprünglichen Ensembles auf Englisch und Armenisch übersetzt und so konnten auch die Leute die kein Deutsch sprechen viel von dem Witz und Charme verstehen.

begeisterter Applaus nach dem Konzert

begeisterter Applaus nach dem Konzert

Ich hatte sowieso meinen Spaß, die Gruppe war klasse, sowohl die Lieder als auch die Erzählung zwischendrin war sehr unterhaltsam … und die armenische Verabschiedung von Holger Off enthielt so einen Satz der wohl frei übersetzt hieß “Keine Sorge, wir bleiben noch und lassen uns von euch anfassen”. Und das passte ja wohl perfekt in den doppelbödigen Humor, der dem Ensemble eigen ist. Auf meinem Weg nach draußen redeten dann zwei recht hübsche Armenierinnen drüber, ob sie jetzt noch zum “Anfassen” gehen sollten… ich verließ die Oper mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Tagged with:  

Zensi, Zensa – Zensursula

On 24. Juni 2009, in Netz, by erselber

auf jeden Fall sehr sehenswert. äußert wohl auf unterhaltsame Weise die Meinung des größten Teils der Online Gemeinde. Der kritische Videocast von Rob Vegas verdient also auch … verlinkt zu werden.

Tagged with:  

Lori – wo ist das denn?

On 23. Juni 2009, in Armenien, by erselber

Also die Stadt in der Tumanyan lebte heißt Dsegh. Falls sich jemand fragen sollte wo das eigentlich ist… und warum die Busfahrt dahin so lang und anstrengend war habe ich hier nochmal einen Google-Maps link rausgesucht.

Tagged with:  

Hovhannes Tumanyan – Besuch in Lori

On 22. Juni 2009, in Armenien, by erselber
Der traditionelle Ofen für Fladenbrot

Der traditionelle Ofen für Fladenbrot

Das Arbeitszimmer von Tumanyan im Museum

Das Arbeitszimmer von Tumanyan im Museum

Kurz mein Bericht vom Wandern am Wochenende, es war dieses mal eher anstrengend. Vor allem weil die Busfahrt nach Lori und noch schlimmer – die Rückfahrt ewig gedauert hat. Warum Lori? Ist die Heimat eines der größten armenischen Dichter Hovhannes Tumanyan (wundert euch nicht, ich kannte ihn davor auch nicht). Sind dann also zu so ner Grabsteinschleiffabrik gefahren, von da zu nem See gelaufen, dort das übliche Picknick und kleines Theater/Singen. War ganz nett soweit. Dann sind wir zurück nach Lori gelaufen und haben uns das dortige Museum angeschaut.

fast wie in Indien... das Taxi da ist der Gegenverkehr, die Kühe machen was sie wollen

fast wie in Indien... das Taxi da ist der Gegenverkehr, die Kühe machen was sie wollen

Eigentlich könnte es dann ein netter Ausflug gewesen sein… aber die Rückreise war extrem anstrengend. Verkehr war ziemlich verrückt (Kühe!), die Federung des Busses war kaputt und für ne 3h Fahrt ist das eher lästig und einige Leute im Bus bestanden darauf laute Musik aus der kaputten Anlage zu hören… was meinem Kopfweh auch nicht grade zuträglich war. Naja… dafür hab ich heute mal keinen Sonnenstich.

Tagged with:  

BBC Artikel über Anti-Piracy Kampagnen

On 20. Juni 2009, in Netz, by erselber

hochinteressanter Artikel über neue Trends in den Anti-Piracy Kampagnen.Im wesentlichen wird dazu übergegangen statt die illegalen Downloader zu kriminalisieren sie gesellschaftlich zu ächten. Glaube zwar nicht dass die Variante was bringt aber in Zeiten völlig planloser Internetgesetzgebung scheint vieles möglich…

Tagged with:  

Kleines Erdbeben – lustiges Arbeiten

On 19. Juni 2009, in Armenien, by erselber
evakuierte be2ler sammeln sich auf der Straße

evakuierte be2ler sammeln sich auf der Straße

Gestern gab es hier ein kleines Erdbeben. Ich dachte eigentlich… mir wird schummrig oder mein Stuhl wackelt aber als ich die Reaktion der Kollegen sah wurde mir klar, dass es sich wohl echt um ein kleines Erdbeben handelte. Nicht weiter schlimm, bisserl Unruhe im Büro und eigentlich hätte dann alles den restlichen Tag seinen gewohnten Gang gehen können. Aber nein – irgendwie etablierte sich das Gerücht, dass ab 3 Uhr ein schweres Folgebeben erwartet wird. Also verließen wir geordnet und ohne Panik kurz vor 3 den Bürokomplex. Nette Aktion – zwangsweise Kaffeetrinken mitten in der Arbeitszeit.
Als wir an unsere Plätze zurückkehrten (etwa eine Stunde später) fanden wir in unseren Postfächern folgende Email (die 10min nach der Evakuierung bei uns eingetroffen war).

Continue reading »

Tagged with:  

Besuch der Tsitsernakaberd

On 18. Juni 2009, in Armenien, by erselber
der Obelisk in Tsitsernakaberd mit dem leichten Schimmer eines Regenbogens darüber

der Obelisk in Tsitsernakaberd mit dem leichten Schimmer eines Regenbogens darüber

Am Dienstag Abend war ich die Tsitsernakaberd besuchen. Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Genozid Gedenkstätten, aber eine wo man sich als Deutscher zur Abwechslung nicht schuldig fühlen muss nur eindrucksvoll, nicht beklemmend. Überhaupt ist die ganze Anlage voller gelungener Ideen und mit dem Blick über die ganze Stadt auch sehr schön.

Bäume gepflanzt von den Ländern die den Genozid anerkennen.

Bäume gepflanzt von den Ländern die den Genozid anerkennen.

Eine dieser Ideen ist zum Beispiel, dass verschiedene Länder / Organisationen Bäume pflanzen um den Zeitpunkt zu markieren an dem sie offiziell den Genozid an den Armeniern anerkennen. So schaut man auf einen jungen Wald und wenn man die Schilder ließt kann man leicht abschätzen welches Land zu welchem Zeitpunkt offiziell zugab dass es einen Genozid der Türkei an den Armeniern gab. Ich hab den deutschen Baum nicht gesucht … und scheinbar gibt es keinen. Was ja extrem peinlich ist. Deutsche Waffen wurden zu der Zeit an die Türkei geliefert, deutsche Offiziere haben Türken trainiert und nur weil die Türkei ein wichtiger Partner für D ist kann ich das nicht als Grund sehen eine historische Wahrheit zu verleugnen (wissenschaftliche Belege für diese Aussage gibt es reichlich – hier ist einer in auf deutsch geschrieben).
Wäre ja vergleichbar mit einer Situation in der Frankreich um bessere Beziehungen mit Israels Feinden aufzubauen den Holocaust herunterspielen würde. Einfach grotesk – gerade als Deutsche mit unserer speziellen Geschichte sollten wir doch über solchem diplomatischen Taktieren stehen und Wahrheit einfach als solche anerkennen – mit unserer eigenen machen wir es ja auch und das ist doch eigentlich schwieriger. Ich kann daher die Initiative vom Zentralrat der Armenier nur gutheißen die Frau Merkel in einem offenen Brief darum bitten den geschichtlichen Fakt des Genozids anzuerkennen.

Das Wetter hätte dramatischer (und passender) nicht sein können – wärend sich unter mir Yerevan im Regen verlor war es oben in der Gedenkstätte lange trocken und nachdem man die paar Tropfen erduldet hatte wurde man mit einem Regenbogen und weiterer eindrucksvoller Aussicht belohnt. War jedenfalls ein lohnender Besuch und jedes Quentchen Zeit voll und ganz wert.

Tagged with:  
iBlog by PageLines