armenisches Neujahr & Weihnachten

Blick auf Tsaghkadzor aus dem Skilift heraus

Blick auf Tsaghkadzor aus dem Skilift heraus

schön war es da… lustige Partys, angenehme Leute und der Hauch von Abenteuer, der das so vergnüglich macht. Stand also zB zum ersten mal seit ewigen Zeiten wieder auf Ski in Tsaghkadzor. War sehr sehr schön, die Gegend ist sowas wie ein Geheimtip, nicht für Armenier, aber wohl für den Rest der Welt. Was aber dem Vergnügen keinen Abbruch tat, in Gummireifen Schlitten fahren, bei 50cm Pulverschnee einfach Pisten (praktisch alleine!) runterzubrettern und abends ein paar Kartenspiele zu lernen hatte enormen Erholungswert.

Abenteuerliches Schneechaos am Moskauer Flughafen

Abenteuerliches Schneechaos am Moskauer Flughafen

Bei Schneechaos über Moskau zu fliegen ist nicht so die Superidee. Damit die Klappen in den Tragflächen nicht einfrieren wird vor dem Starten der Flieger mit heissem hochdruck Essig abgespritzt. Was im Innenraum des Fliegers zu einem interessanten Geruch führt. Außerdem fahren sie natürlich dauernd mit rießigem Gerät die Landebahnen auf und ab, was zwar die Schneemenge verringert, aber die Startbahn weder eisfrei noch eben macht. So wird dann das Fliegen eine einzige Achterbahnfahrt… zu abenteuerlich für meinen Geschmack, aber hinterher ein schönes Gefühl es heil überstanden zu haben.

Die Partyfotos will ich hier natürlich nicht veröffentlichen, das würde nur Ärger mit den Leuten geben, die sich in irgendwelchen Situationen ertappt fühlen würden – aber natürlich waren die Partys und Familienfeiern sehr gelungen. In diesem Sinne wünsch ich uns allen mal einnen guten Jahresanfang und erfolgreiches wiedereintauchen in den Alltag und ein schönes neues Jahr!

ps – falls es jemanden interessiert, wo das armenische Kitzbühel liegt….

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2 Antworten auf armenisches Neujahr & Weihnachten

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  2. Jacob sagt:

    Ja das Land hat einiges zu bieten. Armenien ist doch auf der touristischen Karte ein weißer Fleck. Und was den Wintersport anbelangt erst recht. Man sollte allerdings wissen, dass die höchsten Skigebiete in Armenien weit über 2000 m hinaufreichen. In Tsakhkadzor gibt es auch Lifte und immerhin 27 Kilometer Abfahrt. Powdern, Tiefschneefahren und Boarden – alles wird geboten. Selbst die Ausrüstung man sich mittlerweile vor Ort leihen. Zaghkadsor liegt auf einer Höhe von 1800 Meter über dem Meeresspiegel am Fuße des 2821 Meter hohen Berges Teghenis. Wer dann noch etwas Kultur erleben will, unternimmt einen Abstecher zum Kloster Ketscharis. Armenien gilt übrigens als ein sehr gebildetes Land, denn die Regierung investiert kräftig in das eigene Bildungssystem. Die Familienbande sind bei Armeniern im Vergleich zu Westeuropa extrem stark. Da könnte man als Besucher schon einiges lernen. Aber die Armenier spielen nicht nur gern Karten, vielmehr noch ist das Schachspielen in die Freizeitgestaltung integriert.

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