Das letzte Wochenende in Yerevan

armenische Jazz Combo, ziemlich gelungene Musik

armenische Jazz Combo, ziemlich gelungene Musik

Traurig war es irgendwie. Ich mag Abschiede nicht besonders. Freitag ging das schon los, mit Aram, Vahe und Vahag aus dem OPS Team ein paar Biere trinken war echt ganz nett eigentlich. Alex, ein MySQL Consultant war dabei und hat mich mit seinen (für einen Russen) erstaunlich liberalen Meinungen beeindruckt. Anschließend gingen wir noch ne Runde Billard spielen… aber so betrunken wir wir waren hätten wir das genauso gut sein lassen können. Nichts getroffen.

der schicke Schmuck auf der Vernissage - anschauen und fotografieren konnte ich mir leisten

der schicke Schmuck auf der Vernissage - anschauen und fotografieren konnte ich mir leisten

Samstag war ich nochmal auf der Vernissage, aber hatte ein sehr limitiertes Budget um wenigstens ein paar Souvenire zu kaufen. Anstrengend… und peinlich irgendwie so hart feilschen zu müssen. Die wirklich schönen Sachen, die ich gerne mitgebracht hätte konnte ich mir jedenfalls nicht leisten. Danke be2. Das Verabschieden von den Freunden fiel mir wirklich schwer. Speziell von Sona, deren Traurigkeit meine noch verstärkte.

Levon spricht einen Toast

Levon spricht einen Toast...

Sonntag war dann Firmenfeier (ich nehme mal an, dass mein Abschied der Anlass war, aber so ganz sicher bin ich mir da nicht) in nem Fischrestaurant außerhalb von Yerevan. Nette Anlage, ziemlich teuer aber ganz schön. Irgendwie frage ich mich nach welchem System die Leute dafür eingeladen wurden. Immer Entwickler, kein OPS/QA, hochrangig und erfahren vergleichsweise und ein paar “single” Mädels. Single in dem Sinne, dass man wohl von ihren Freunden im Büro nicht weiß. Und dann halt Fisch Chorovats essen und nach jedem Teller spricht irgendjemand einen Toast. Für mich war die ganze Geschichte nicht so superunterhaltsam, weil die Konversation weitgehend in Armenisch war und ich mich da … nicht echt einklinken konnte. Nach dem Essen wurde ne Runde Blot Basar gespielt, was eigentlich sehr cool ist.

...und das Publikum lauscht.

...und das Publikum lauscht.


Also ein Kartenspiel, ähnlich wie das Rufspiel beim Schafkopfen bei dem aber voher gereizt wird. Dadurch dass die Teams vorher klar sind enthält das Reizen… interessante Informationen. Weil man ja anhand der Ansage, welche Farbe der Partner gerne spielen würde abschätzen kann wie sein Blatt ungefähr aussieht. Das war jedenfalls ziemlich witzig, hätte das gern … besser gelernt, aber irgendwie hab ich halt erst auf den letzten Drücker davon erfahren. Naja, war ja vielleicht nicht das letzte Mal hier… jetzt freu ich mich erstmal auf die Rückkehr.

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2 Antworten auf Das letzte Wochenende in Yerevan

  1. Sebastian sagt:

    Hallo Felix,
    wünsch dir einen guten Heimflug. Ich hoffe wir sehen uns bald in München (oder sonst wo?).
    Gruß Sebastian

  2. erselber sagt:

    ja, heimflug hat wunderbar geklappt und wir sprechen uns sicher bald.
    meld dich auf jeden fall, wenn du im lande bist.

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