Akhtamar

On 4. Juni 2009, in Armenien, Geschichte, by erselber
die Zigaretten mit Namen Akhtamar

die Zigaretten mit Namen Akhtamar

Hier gibt es eine lokale Zigarettenmarke deren Name eine interessante und traurig schöne Geschichte hat. Die Geschichte von der Prinzessin Tamar, die sich in einen Fischer verliebte. Sie spielt eigentlich auf einer Insel in einem See der nichtmehr zu Armenien gehört, aber im Sevan See ist eine Insel die nach ihr benannt ist.

Die Handlung ist etwa die folgende… Tamar verliebt sich in einen Fischer und er erwiedert ihre Gefühle. Weil eine Beziehung aufgrund des Standesunterschieds undenkbar ist treffen sie sich heimlich nachts. Und weil ein See die Insel umgiebt auf der Tamar lebt muss der Fischer jede Nacht hinüber schwimmen. Da die Insel schwer zu finden ist wartet Tamar mit einer Fackel auf den Fischer der zu ihr schwimmt. Den Dorfbewohnern ist das geisterhafte Licht auf der Insel suspekt und sie vermuten etwas als sie feststellen, dass einer ihrer Fischer sich jede Nacht davonstielt. So kochen die Gerüchte hoch, der König hört davon und verbietet seiner Tochter auf ihren Fischer zu warten. Als sie nicht folgt sperrt er sie in ihr Quartier und da der Fischer das wegweisende Licht nichtmehr sehen konnte ertrank er, da er die Insel nicht fand. Tamar war so traurig, dass auch sie Selbstmord beging… daher der Name Akhtamar… heißt soviel wie “Ach Tamar”.

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Lake Sevan – Freitag

On 4. Mai 2009, in Armenien, by erselber

mein Wochenende war nahezu perfekt. Freitag wurde ich zum Lake Sevan mitgenommen. Das ist einer der größten Süßwasserseen in dieser Höhe (1900 Meter über dem Meeresspiegel). Und landschaftlich sehr beeindruckend. Also allein die Fahrt aus Yerevan raus hat etwas von einem Trip durch ne Mondlandschaft. Karge Felsenlandschaft, schon nach wenigen Kilometern nur noch vereinzelte Katten, die sich an die Felsen schmiegen und hin und wieder mal ne Kuh oder so. Menschen oder Autos sieht man kaum.

aus dem Auto heraus

aus dem Auto heraus

Nach ner Stunde Fahrt sind wir am See angekommen. Hier ist das Bild völlig verändert, Schnee ist beinahe greifbar (vielleicht 50m höher liegt noch genug davon). Trotzdem fühlt man die Kälte nicht wegen der geringen Luftfeuchtigkeit. Der Blick über den See ist ausnehmend schön und die Luft… also im Vergleich zu dem Yerevan Dunst und Staub… frisch. Wir haben dann ne recht große Gruppe versammelt. Also hauptsächlich Leute aus dem Team von Levon M und ihre Frauen und Kinder. Nette Atmosphäre… hatte was familienartiges.

Das Essen war sehr lecker. Also gegrillter Fisch und Krabbenkebab als Hauptspeise, dazu reichlich Beilagen (Brot, Lavash, Kartoffeln, Rohkost und so ein paar Frischkäse Dips). Nach jedem Teller ein Gläschen Vodka und ein Toast… gemütlich.

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