auf dem Weg zu Hydross im Kampf

auf dem Weg zu Hydross im Kampf

Nach unserem Voidreaver Kill hatten wir also 2 Serverfirstkills Vorsprung vor der nächsterfolgreicheren Gilde und feierten ekstatisch unseren Ruhm. Rekrutieren? kein Problem mehr, jeder kannte uns, jeder wollte mit uns raiden. Kiddies en masse, alte Hasen, die sich auf langjährige Bekanntschaften beriefen, etablierte Spieler der Konkurenz und sogar ein paar Cross Realm Bewerbungen. Erfolg macht sexy.

Die anderen beiden Topgilden versuchten sich derweil an Hydross, dem ersten Boss im Schlangenschrein. In einer unserer nächtlichen Diskusionsrunden kam die Idee auf, dass wir den Boss mit einer alternativen Taktik probieren sollten… Kurze Erklärung. Der Boss hat zwei Phasen, eine als Wasserelementar und eine als Naturelementar. In welcher Phase er sich befindet hängt davon ab wo er getankt wird, beim Phasenwechsel ruft er 4 Elementare zu Hilfe und jeh länger er sich in einer Phase befindet umso mehr Schaden macht er, es ist also vorgesehen die Phasen etwa nach einer guten Minute zu wechseln.

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nach dem Voidreaver Kill ein kleines Gruppenfoto

nach dem Voidreaver Kill ein kleines Gruppenfoto

Ganz in der Euphorie unseres ersten Serverfirstkills gefangen sonnten wir uns in unserem Ruhm. Die Konkurenz bekam Maggi in der Raid ID nichtmehr klein (und sollte es auch noch einige weitere Wochen nicht schaffen) und wir waren gepackt von unserem Erfolg. Ein guter Teil von uns poste auf die Art durch die Gegend, die ein Vorzeichen der Arroganz darstellte, die Morituri später zum Verhängnis werden sollte… aber alles der Reihe nach.

Eines Nachts war ich also mit unserem überquellenden Bewerberforum beschäftigt. So zwischen 2 und 3 kam Grufta ins TS, leicht angetrunken und erzählte er habe sich ein paar Videos aus der Festung der Stürme angeschaut. T5 Content, aber eigentlich der schwerere Teil davon. Der zweite Boss solle recht schaffbar sein, reines Tank & Spank, Nihilum hatte ihn grade down und ein gutes Video aus Tank und Heilersicht online gestellt, er meinte wir könnten das doch eigentlich auch… ja. Noch eine kleine Schwierigkeit, um die Festung der Stürme zu betreten mussten wir mit mindestens 25Mann eine Vorquestreihe durchpeitschen.

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Morituri WoW Nostalgie – Big Maggi

On 27. November 2009, in WoW, by erselber
da liegt er im Dreck

da liegt er im Dreck

Nach der Gruul Kill waren die drei Top Gilden also gleichauf. DBU (Kurzform für “Das Blut Unschuldiger”) zeichnete sich durch den größten und erfahrensten Spielerpool aus. Sie hatten schon zu WoW Classic Zeiten als einzige Gilde unseres Servers Erfolge in Naxx zu verbuchen, waren in AQ40 am weitesten gekommen und waren eigentlich DIE Gilde für jeden ambitionierten PvE Spieler damals. Die Sturmreiter hatten zu Anfang BC (mit den Kriegstreibern zusammen) als erste Karazhan clear, auch einige fähige und erfahrene PvE Spieler in ihren Reihen und vor allem eine sehr gute und straff organisierte Raid und Gildenleitung. Beide Gilden verfügten damals über einen Spielerpool der auf die hundert Köpfe zu oder darüber hinaus ging. Und wir. Knapp 40 Leute, über jede Neuaufnahme selbst von Twinks wurde endlos diskutiert, Karazhan (eine 10ner Instanz) hatten wir noch nichtmal mit 2 Gruppen komplett durch, unsere Organisation war eher Chaos und Debatte als sonst was und unsere Erfahrungen bestanden größtenteils in PvP Erfolgen.

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Morituri WoW Nostalgie – der Gruul Kill

On 21. November 2009, in WoW, by erselber
und noch ein Try... einer geht noch... Timer läuft bis "Grufta stirbt"

und noch ein Try... einer geht noch... Timer läuft bis "Grufta stirbt"

Nach dem Raufgar Kill waren wir also fast gleichauf mit den Sturmreitern und DBU. DBU hatte Gruul auch schon länger auf Farmstatus und in unseren Arena Gruppen (die wir mit ein paar DBU Spielern zusammen bildeten) wurden wir immer verlacht, was so schwierig an dem sei. Naja… zu der Zeit war Raiden noch ein wenig anders. Achtet nur mal auf die Buffmaterialien im Video nacher… wir haben für einen Versuch, der 1-3 Minuten dauern konnte immer Material für 20g verbraucht. Pro Spieler. In einer Stunde farmen konnte man etwa 50g sammeln… ja. einfache Rechnung – derartiges Rumprobieren geht an die Substanz.

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Morituri WoW Nostalgie – wie alles begann

On 13. November 2009, in WoW, by erselber
Last Man standing im Kampf gegen Raufgar

Last Man standing im Kampf gegen Raufgar

Kumbaijaa my Lord… jaja… aber erstmal der Reihe nach. Es war Anfang 2007, wir die Gilde Morituri hatten Karazhan geleert und wollten uns am 25er Content versuchen. Aber selbst das sollte nicht ganz einfach sein. Wir waren damals mit zwei Gruppen in Karazhan (einer 10 Mann Instanz) unterwegs, alles alte PvPler nur hatten wir nur einen guten Tank. Grufta. Die anderen Krieger (zu der Zeit waren in unseren Augen eigentlich nur Krieger ernstzunehmende Tanks) waren alle im Herzen Offtanks, die man zum echten tanken prügeln musste. Was wir als Gildenleitung natürlich taten, allerdings führte das permanent zu Konflikten und ich erinnere mich an nächtelange Diskusionen und wöchentliche Gildentreffen in denen regelmäßig auf die sich benachteiligt fühlende “Kara Gruppe 2″ eingegangen werden musste.
Der Lösungsansatz schien klar – wir brauchten 25er Raids, wo wir alle zusammen etwas schaffen konnten. Also besuchten wir eines Sonntag Nachmittags “Gruuls Lair”, stellten uns davor auf und ließen unsere prominenten “High Warlord” Titel durch den “Suche nach Gruppe” Channel klingen.

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Warum eigentlich Morituri?

On 18. April 2009, in WoW, by erselber

warum die Seite auf der ich jetzt meinen Blog betreibe Morituri heißt will ich mal nicht unerwähnt lassen. Morituri ist der Name unserer alten World of Warcraft Gilde. Wir haben uns kurz vor dem Erscheinen von Burning Crusade aus unserer alten PvP Stammgruppe heraus gegründet und das ursprüngliche Interesse war eine starke PvP Gilde zu bilden, die vielleicht auch ein bisschen PvE spielen “muss” um an entsprechende Ausrüstung zu kommen. Für alle (für uns selbst am allermeisten!) überraschend war, dass wir gegen viel größere und besser organisierte Gilden Erfolge im PvE feiern konnten. Nachdem wir als erste die Festung der Stürme mit einem vollen Raid betreten konnten war der Serverfirstkill von Void Reaver nur noch eine Formsache.
Was wir nicht bedacht hatten war, dass das exzessive Spielen dieser Zeit bei einer Gilde mit unserem kleinen Spielerpool (wir kannten uns alle bei Vornamen…) an die Substanz geht. Und so begannen nach diesen Erfolgen einige unserer Leistungsträger die Motivation zu verlieren und sich ins “Real Life” zu verabschieden. Das nachrekrutieren von ähnlich motivierten Leuten gestaltete sich schwierig, wie zu jeder erfolgreichen Gilde fand auch zu uns eine Menge lootgeiler Kiddies… und zu Beginn des Sommersemesters zog ich dann auch für mich (Arangar – untote Magierin und Oberste Kriegsfürstin) den Stecker und war ein Jahr lang inaktiv. und damit war Morituri… “dem Tode geweiht”…

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