Yerevan – WE – einkaufen, Vernissage und Billardplan

mein drittes Wochenende hier war ziemlich gelungen. Freitag war frei weil der 24te April ein Gedenktag für den Genozid von 1915 ist. Eigentlich hatte ich die Idee zu der Gedenkstätte zu gehen um mir mal einen Eindruck zu verschaffen, aber nach dem Basketballspiel am Donnerstag war ich noch ziemlich erledigt, dann war es ziemlich regnerisch und kalt und außerdem dachte ich mir… bei all den Gedenkstätten die ich bisher so gesehen hab… muss die vielleicht nicht gleich auch noch sein. Also hab ich mich einfach auf die faule Haut gelegt.

Kognac in allen Variationen... Flaschen in Jesus am Kreuz oder auch im Kalaschnikov Design.

Kognac in allen Variationen... Flaschen in Jesus am Kreuz oder auch im Kalaschnikov Design.

Samstag hab ich dann versucht Klamotten zu kaufen. Also… wenigstens einen Pullover, weil es hier grade gegen Abend immer noch recht kalt ist. Könnte an der Höhe (Yerevan ist 1000m über Meeresspiegel), dem Kontinentalklima oder auch an dem Wind liegen… jedenfalls macht ein Pulli Sinn. Also bin ich U-Bahn zu einem Einkaufszentrum gefahren, das mir empfohlen wurde. Recht schickes Teil, also ziemlich vergleichbar mit ner Mall. Lauter kleine Boutiquen mit Klamotten und Schmuck. Die Preise allerdings… waren nicht so mitreißend. Für in China gefälschte Markenklamotten 40€ Minimum zu verlangen… ist schon eher dreist. Selbst wenn man die Preise wohl noch um 20% runterhandeln könnte… naja. Bin ich dann unverrichteter Dinge wieder gegangen. Draußen bin ich dann über die Märkte geschlendert. Direkt neben der Mall ist so ein Lebensmittelmarkt mit einem ziemlich beeindruckendem Kognac Sortiment. Dannach hab ich diesen Vernissage Markt gesucht und gefunden. Das ist so ein Handwerksmarkt auf dem es ziemlich schöne Sachen gibt. Also Schmuck (Silber, Glas und Natursteine sind die hauptsächlich verwendeten Materialien), Flomarkt Kram (Sovietzeit Orden, Bücher und alle möglichen Ersatzteile) und Schachbretter. Unglaublich schöne Schachbretter. Einlegearbeiten die ziemlich perfekt gearbeitet sind, große Bretter und ein eigener Stil die Figuren zu designen… hat mich begeistert. Leider hab ich nur die Touristenpreise zu hören bekommen… in Dollar… daher hab ich dann da nicht weiter versucht zu feilschen.

Als ich von dem Markt kam hat mich ein roter Jeep angehupt. Ich war verwirrt und bin natürlich ausgewichen, aber das hat den Jeep nicht zum weiterfahren bewogen. Türe ging auf und drin saßen Vahe, Aram und Lily (Arams Freundin). Die haben mich dann eingeladen und wir sind bisserl rumgefahren… um dann abends einen Irish Pub und einen supercoolen Billardschuppen zu besuchen. Einzelne Zimmer mit wenigen (relativ guten) Tischen, toller Aussicht auf den Republic Square und einem Kellner nur für uns der eine stabile Bierversorgung gewährleistete und alle 15min die Aschenbecher auswechselte. Sehr sehr gelungen… ich überlege jetzt da einzuziehen… bin dann Sonntag gleich nochmal hingegangen mit anderer Gruppe (Moushegh und zwei Vahes).

Aram der bemerkt dass ich ihn fotografiere und sich kaputt lacht.

Aram der bemerkt dass ich ihn fotografiere und sich kaputt lacht.

Lily beim Planen ihres nächsten Stoßes

Lily beim Planen ihres nächsten Stoßes

Vahe und Moushegh ... einen Tag später, gleicher Tisch.

Vahe und Moushegh ... einen Tag später, gleicher Tisch.

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